Persönlich. Echt. Mit Herz.
Wer wir sind, woher der Hof kommt und woran wir glauben.
Jule & Caro
Jule
Caro
Die Geschichte des Hofes
Der Tiergefühl Hof in Ratingen blickt auf eine lange landwirtschaftliche Tradition zurück. Seit 1840 ist die Hofstelle in Familienbesitz. Bis etwa 1960 war der Betrieb für seine erfolgreiche Kaltblutzucht bekannt, bevor anschließend bis 1980 die Bullenmast den Schwerpunkt bildete. Heute verbinden sich auf dem Hof Landwirtschaft und Pädagogik.
Aus dem Wunsch heraus, Kindern und Erwachsenen einen Ort zum Ankommen und Lernen zu bieten, ist Tiergefühl gewachsen. Dabei stehen die Begegnung mit Tieren und die Verbindung zur Natur im Mittelpunkt. Tiere begegnen uns ehrlich und ohne Vorurteile, so, wie wir gerade sind. Diese besondere Erfahrung bildet das Herzstück unserer Arbeit und macht Begegnungen auf dem Hof möglich, die Menschen nachhaltig berühren.
Unser Ansatz
Wir glauben, dass Menschen aufblühen, wenn sie sich sicher fühlen, ernst genommen werden und nachhaltige Erfahrungen machen dürfen. Tiere können das ermöglichen, auf eine Weise, die keine Methode und kein Programm ersetzen kann. Unsere Arbeit ist ressourcenorientiert. Wir schauen nicht zuerst auf das, was fehlt, sondern auf das, was da ist. Stärken, die vielleicht noch nicht sichtbar sind. Fähigkeiten, die noch keinen Raum hatten. Vertrauen, das sich langsam aufbaut, im eigenen Tempo, ohne Druck.
Gleichzeitig ist uns wichtig, was wir nicht sind, kein Therapieangebot, das Therapie ersetzt. Unsere tiergestützten Interventionen, Pädagogik- und Förderangebote arbeiten ergänzend, niedrigschwellig, alltagsnah, mit klaren fachlichen Grundlagen. Was wir tun, tun wir sorgfältig und nach anerkannten Standards. Was wir nicht können, sagen wir offen.
Die Tiere auf unserem Hof sind keine Therapeuten und keine Werkzeuge. Sie sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen, eigenen Grenzen und eigener Persönlichkeit und genau das macht den Kontakt mit ihnen so wertvoll. Tierwohl ist für uns keine Selbstverständlichkeit, die wir voraussetzen, sondern eine aktive Haltung, die wir täglich leben. Jedes Tier entscheidet selbst, wie viel Nähe es zulässt. Kein Tier wird gedrängt, kein Einsatz erzwungen. Wenn ein Tier zeigt, dass es genug hat, hören wir hin und das zeigen wir auch den Menschen, die zu uns kommen.
Der Hof und seine Bewohner